Vorbemerkung/Präambel

In einer Schule begegnen sich täglich viele Menschen unterschiedlichen Alters mit verschiedenen Aufgaben und Interessen. Diese Schul- und Hausordnung soll unsere Schule zu einem Raum machen, in dem alle hilfsbereit und in gegenseitigem Vertrauen zusammenwirken und in dem ein ungestörtes Arbeiten sowie ein angenehmer Aufenthalt möglich sind.

Das verlangt von allen Beteiligten verantwortliches und soziales Handeln, Rücksicht­nahme und Toleranz. Respekt und Fairness helfen Konflikte zu lösen. Ein höfliches und freundliches Verhalten soll den Umgang miteinander prägen, Auftreten und Kleidung sollen dem Ort angemessen sein.

Wir wollen als Schule Verantwortung übernehmen nicht nur für unser schulisches Leben, sondern auch in sozialen Belangen außerhalb der Schule sowie für den Erhalt der Umwelt.

Die Schulordnung


Bemerkung: Während der Projekttage 2009 haben Schüler der 7. Klasse einige Punkte der Schulordnung in Fotostorys oder Filmen veranschaulicht und zu Präsentationen zusammengestellt. Diese Punkte sind in der Schulordnung auf die jeweiligen Präsentationen verlinkt.

1. Auf dem Schulgelände


1.1.
Die Schülerinnen und Schüler erscheinen pünktlich und gehen jeweils mit dem Gong zu Stundenbeginn in die Unterrichtsräume.

1.2. Fahrräder, Motorräder, Mofas, Autos etc. werden platzsparend im vorgesehenen Bereich aufgestellt. Im Pausenhof ist das Radfahren nicht erlaubt.

1.3. Im Pausenhof ist Fahren jeglicher Art nur in Ausnahmefällen (z.B. Zubringerdienste etc) erlaubt.

1.4. Die Schülerinnen und Schüler kommen erst zu der Stunde, in der ihr Unterricht beginnt, und zwar in der Regel nicht mehr als 10 Minuten früher. Das Haus wird um 7.35 Uhr geöffnet.

1.5. Nur wenn Bahnen und Busse ein früheres Erscheinen erzwingen, können auswärtige Schülerinnen und Schüler ab 7.15 Uhr die Mensa als Aufenthaltsraum benutzen.

1.6. Ohne Genehmigung der Schulleitung darf auf dem Schulgelände nichts verteilt oder verkauft werden.

1.7. Für mitgebrachte Wertgegenstände übernimmt die Schule keine Haftung.

1.8. Die Benutzung von technischen Geräten wie Handys, Playern etc. ist nicht erlaubt, wenn sie nicht unterrichtlichen oder schulischen Belangen dienen.

1.9. Gefährliche Gegenstände, insbesondere Waffen, dürfen nicht mitgebracht werden.

1.10. Das Rauchen und Dampfen ist auf dem Schulgelände nicht gestattet.

1.11. Selbstverständlich ist das Trinken von Alkohol während des Schulbetriebs verboten.

1.12. Bei Feueralarm ist den Anweisungen der Lehrkräfte bzw. der Feuerwehr Folge zu leisten.

2. Im Schulhaus

2.1. Die Schülerinnen und Schüler benutzen den Haupteingang. Der Eingang beim Musiksaal ist für die Lehrkräfte bestimmt und dient im Brandfall als zusätzlicher Fluchtweg.

2.2. Mit Rücksicht auf die arbeitenden Klassen darf beliebiger Aufenthalt auf den Fluren während der Unterrichtszeit nicht gestattet werden. Wer keinen Unterricht hat, verbringt diese Zeit in der Mensa, der Halle, in der Bibliothek, im Pausenhof oder, ab Klasse 6, mit „Rangern“ bei den Tischtennisplatten oder auf dem Hartplatz. Wenn Klassen unter Mentoren-Aufsicht im Klassenzimmer verbleiben, so haben sie sich dort ruhig zu verhalten.

2.3. Das Sitzen oder Rutschen auf den Geländern im Treppenhaus ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Ball- und Laufspiele im Schulhaus sind nicht gestattet.

2.4. Im Schulhaus dürfen Plakate o.ä. nur nach Abzeichnen durch die Verbindungslehrerinnen oder Verbindungslehrer an den dafür vorgesehenen Stellen, nicht aber an den verputzten Wänden im 3. Obergeschoss aufgehängt werden. Der Bereich um die Eingangstüren und die Querfronten der Treppenaufgänge ist offiziellen Plakaten von Schule und Schulträger vorbehalten.

3. In den Zimmern

3.1. Die Zimmer und ihre Ausstattung werden schonend behandelt. Mit Wasser, Kreide, Schwämmen, Getränken usw. ist sorgfältig umzugehen. Für mutwillige Sachbeschädigungen haften die Schülerinnen und Schüler bzw. deren Erziehungsberechtigte.

3.2. Wir bemühen uns, keine Energie zu verschwenden und auf umweltbelastende Materialien zu verzichten. Speisen und Getränke sollten in wiederverwertbaren Behältern mitgebracht werden, um Müll zu vermeiden.

3.3. Trinken, essen und Kaugummi kauen ist während des Unterrichts nicht erlaubt. Die Fachlehrerinnen oder Fachlehrer können mit ihren Klassen einzelne Ausnahmen vereinbaren. Kaffeemaschinen, Warmwasserbereiter und Kochplatten dürfen in den Klassenzimmern und Unterrichtsräumen nicht benutzt werden.

3.4. Die Klassenordner wechseln wöchentlich und sorgen für eine stets saubere Tafel und ausreichend Kreidevorräte. Sie lüften in den Pausen kurz und kräftig das Zimmer und achten auf die im Raum befindlichen Geräte und die Sachen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Am Ende einer Unterrichtsstunde stellen sie sicher, dass der Tageslichtprojektor abgedeckt, das Stromkabel aufgerollt und eventuell stehen gebliebene Geräte oder Medien dem Hausmeister übergeben werden.

3.5. Bilder, Plakate und dergleichen dürfen in den Klassenzimmern nur mit Zustimmung der Lehrerinnen und Lehrer aufgehängt werden.

3.6. Sollte 5 Minuten nach Stundenbeginn eine Klasse noch ohne Lehrerin oder Lehrer sein, ist die Schulleitung von der Klassensprecherin oder dem Klassensprecher bzw. dessen Stellvertreterin oder Stellvertreter zu verständigen.

3.7. Fachräume werden nur mit einer Lehrerin oder einem Lehrer betreten. Den Anweisungen der Lehrkräfte und festgelegten Ordnungen ist Folge zu leisten.

3.8. Alle Schülerinnen und Schüler bleiben mit ihren Lehrerinnen und Lehrern in den Binnenpausen der Doppelstunden grundsätzlich in den Klassenzimmern.

4. In den Pausen

4.1. Die großen Pausen verbringen alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-11 mit Ausnahme der Klassenordnerinnen und Klassenordner bis zum Vorgong an der frischen Luft auf dem Pausengelände. Gespräche mit Lehrerinnen und Lehrer finden in der Regel nach dem Vorgong statt. Nur wer die Automaten benutzen will, stellt sich im vorgesehenen Bereich auf.

4.2. Das Pausengelände umfasst den Hof vor dem Haupteingang bis zum Hydranten in Richtung Turnhalle. Die Parkplätze (besonders auch die für Fahrräder), die Wege westlich des Schulgeländes sowie die bewachsenen Bereiche sind ausdrücklich ausgenommen. Die empfindliche Außenwand im überdachten Pausenbereich ist besonders zu schonen und darf, ebenso wie die Decke, nicht in irgendwelche Spiele mit einbezogen werden. Schülerinnen und Schüler, die sich nicht an Spielen beteiligen, halten sich rechts der Überdachung auf. Schülerinnen und Schüler, die sich (ausnahmsweise) im Pausenhof der Real- oder Hauptschule aufhalten, unterstehen der dortigen Aufsicht.

4.3. Schülerinnen und Schülern ab Klasse 6 dürfen, wenn ein „Ranger“ anwesend ist, in den großen Pausen und Freistunden zusätzlich zum Pausenhof die Tischtennisplatten und den Hartplatz zu sportlicher Betätigung und Spielen nutzen. "Ranger" sind an einer Kappe erkennbar und regeln den Spielbetrieb.

4.4. Volljährige Schülerinnen und Schüler dürfen das Schulgelände verlassen.

4.5. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 12 und 13 (G 8: 11 und 12) dürfen sich während ihrer unterrichtsfreien Zeit im Oberstufenraum (sofern vorhanden) aufhalten.

4.6. Bei Regen und Schneefall kann während der großen Pausen außer der gedeckten Pausenhalle auch die Eingangshalle benutzt werden. Schneeballwerfen und das Anlegen von "Schleifen" muss aus Sicherheitsgründen ausdrücklich verboten bleiben.

4.7. Wird ein Umzug zu oder von den Fachräumen notwendig, so legen die Schülerinnen und Schüler ihre Taschen geordnet in den markierten Bereichen ab. Die Aufsicht durch die Klassenordner entfällt dann.

4.8. Die Schüler und Schülerinnen, die in der Mittagspause in der Schule bleiben, halten sich auf dem Schulgelände auf, nehmen an AGs teil oder machen Hausaufgaben. Dabei unterstehen sie ggf. der Aufsicht von Lehrerinnen und Lehrern oder Schülermentorinnen und Schülermentoren und haben deren Anweisungen Folge zu leisten.

5. Nach dem Unterricht

5.1. Nach dem Unterricht bzw. nach außerschulischen Schulveranstaltungen besteht nur auf dem direkten Weg nach Hause Versicherungsschutz. Nur Schülerinnen und Schüler, die nicht gleich heimfahren können, dürfen die Wartezeit im Aufenthaltsraum oder auf dem Hartplatz verbringen. Auf dem Hartplatz muss, wie sonst auch, ein "Ranger" anwesend sein.

5.2. In nicht benutzten Klassenzimmern werden die Jalousien hochgefahren, das Licht gelöscht und die Fenster geschlossen. Vor Verlassen eines Klassenzimmers, in dem kein Unterricht mehr stattfindet, müssen die Stühle auf die Tische gestellt werden. Die Klassenordnerinnen und Klassenordner sind hierfür verantwortlich. Die Lehrerin oder der Lehrer überwacht diese Arbeiten und schließt den Raum ab.

6. Versäumen von Unterricht

6.1. Die regelmäßige Teilnahme am Schulunterricht ist Pflicht. Wenn eine Schülerin oder ein Schüler am Unterricht nicht pflichtgemäß teilnehmen kann, gelten folgende Regelungen:

Bei vorher bekannter Abwesenheit muss rechtzeitig ein Antrag auf Beurlaubung bei dem Klassenlehrer oder der Klassenlehrerin gestellt werden.

Beim Fehlen aus unvorhersehbaren Gründen ist unmittelbar bei Wiedererscheinen bzw. spätestens drei Tage nach dem ersten Fehltag dem Klassenlehrer oder der Klassenlehrerin unaufgefordert eine schriftliche Entschuldigung eines Erziehungsberechtigten bzw. der volljährigen Schülerin oder des volljährigen Schülers vorzulegen (Bringschuld).

6.2. Eine telefonische Benachrichtigung der Schule über das Sekretariat ist aus arbeitstechnischen Gründen nicht erwünscht. In bedeutsamen Ausnahmefällen (meldepflichtige Krankheiten, schwere Unfälle etc.) kann dies aber notwendig und sinnvoll sein.
Über Unfälle in der Schule oder auf dem Schulweg muss das Sekretariat zeitnah informiert werden, um den Versicherungsschutz zu gewährleisten.

Karlsbad, Februar 2015