Von der Idee zum fertigen Produkt: Das doppelstöckige Ausstellungsfahrzeug DISCOVER INDUSTRY machte am 6. und 7. Februar 2017 erneut in Karlsbad Station. Dabei zeigte das gemeinsame Angebot der Baden-Württemberg Stiftung, des Arbeitgeberverbands Südwestmetall und der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, welche Aufgaben Ingenieurinnen und Ingenieure in der Industrie meistern und wie viel Mathematik und Physik in unseren Alltagsprodukten stecken. In dem Mobil konnten sich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Karlsbad mit jungen MINT-Akademikern über berufliche Perspektiven austauschen und mithilfe von interaktiven Arbeitsstationen und Exponaten Einblicke in den industriellen Produktentstehungsprozess gewinnen.

Ob Automobilindustrie, Maschinen- und Anlagenbau oder Umwelttechnologie: Baden-Württemberg ist heute in vielen Bereichen führend. Damit diese Spitzenposition auch in Zukunft gesichert werden kann, sind Industrieunternehmen auf qualifizierte und motivierte MINT-Fachkräfte angewiesen. Die Abkürzung „MINT“ steht für die Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Zur Nachwuchsförderung in den Ingenieurberufen ist das Ausstellungsfahrzeug DISCOVER INDUSTRY – CHANCEN | BERUFE | ZUKUNFT im Rahmen des langjährigen Programms COACHING4FUTURE in Baden-Württemberg unterwegs. Am Beispiel von Technik zum Anfassen und Mitmachen zeigte die mobile Erlebniswelt angemeldeten Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Karlsbad am Montag und Dienstag, 6. und 7. Februar, wichtige Meilensteine im industriellen Produktentstehungsprozess. Das Mobil auf dem Parkplatz am Schulgebäude.

Im Inneren des imposanten Ausstellungsfahrzeugs gewannen die Jugendlichen spannende Einblicke in das Denken und Arbeiten von Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie weiteren Fachkräften: Zu Beginn des Workshops gingen sie an einem multimedialen Touchtable gemeinsam mit den Ingenieuren Dr. Peter Hörtz und Dominik Weickgenannt auf Streifzug durch die Geschichte der industriellen Entwicklung. Videoclips, Soundfiles und interaktive Elemente veranschaulichten, wie der gesellschaftliche und technische Fortschritt im Laufe der Zeit eine immer effizientere Serienproduktion ermöglichte. Unter Anleitung des Coaching-Teams legten die Jungen und Mädchen anschließend an fünf Arbeits- und vier Exponatstationen selbst Hand an. Sie programmierten beispielsweise einen Industrieroboter, erstellen mit Hilfe eines 3D-Scanners ein Computermodell oder testeten, wie die „Smart Factory“ von morgen funktioniert. Auf diese Weise wurden interessante Einblicke in die vielseitigen Berufsmöglichkeiten der Industriebranche praxisnah und anschaulich vermittelt. Das Angebot wurd im Obergeschoss durch Filme und Vorträge zu den unterschiedlichen Bildungswegen ergänzt.

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