Zu der Papstausstellung machte sich die Religionsgruppe von Herrn Künzig auf den Weg. Wir fuhren mit der Bahn nach Mannheim, wo wir im Reiss-Engelhorn-Museum von unserem Guide erwartet wurden.

Mit unserer Führung wurden wir durch die Ausstellung und zu einigen, für die Papstgeschichte wichtigen Personen, Orte und Ereignissen geführt. Wir starteten die Tour mit dem Tod und der Auferstehung Jesu. Danach ging es zu Petrus, der der Erste der Apostel war und als der erste Bischof von Rom gilt. Nachdem er verhaftet wurde und den Märtyrertod starb, wurde über seinem Grab die Petrusmemorie errichtet. Eine Rekonstruktion des Grabmals konnten wir im Museum betrachten. Die Anwesenheit und der Tod des Petrus in Rom begründet die Vorrangstellung des römischen Bischofs gegenüber anderen Gemeinden. Ihm folgten bis heute, je nach Zählung 265 weitere Päpste. So zum Beispiel Papst Silvester. Er starb am 31. Dezember 335, gilt als Patron für ein gutes neues Jahr und so wird dieser Tag bis heute nach ihm benannt. Unter den nächsten Päpste sind Damasus I., Innozenz I., Bonifatius I. und Leo der Große zu nennen. Papst Leo III. krönte Karl d. Großen am 25. Dezember 800. Auch die Päpstin Johanna findet sich in der Ausstellung wieder. Eine Päpstin soll es zwischen Leo IV. und Benedikt III. gegeben haben, so verbreitete es zumindest die Chronik des Martin von Troppau. Dies war so glaubwürdig, dass Johanna sogar Aufnahme fand in den Papst-Kaiser-Rotulus, wo sie durch Haarlocken und Kopftuch unter der Tiara als Frau kenntlich gemacht wurde. Ein besonderer Papst ist Clemens II., dessen Grab im Bamberger Dom das einzige Papstgrab nördlich der Alpen ist. Die Päpste Leo X. und Hadrian VI. und Martin Luther führten zum letzten Papst der Ausstellung. Mit Papst Clemens VII. und einem traumatischen Ereignis in Rom, dem „Sacco di Roma“ vom 6.Mai 1527, den Wirren in Italien und der gleichzeitigen Reformation endet die Ausstellung und unsere Führung. Anschließend waren wir uns noch in Kleingruppen in der City von Mannheim, ehe wir uns um 15.30 Uhr am Hauptbahnhof trafen und dann mit der Bahn zusammen nach Hause fuhren.
                                                                                                               Yannik Limpert, P.K.